Archiv für Community/Social Media Management

Gesucht wird: Foren- oder Social Network-Software

Hallo liebe Netzgemeinde,

zum Aufbau eines privaten, (erstmal) nicht kommerziellen Netzwerks bin ich auf der Suche nach geeigneter Software. Da es da draußen ganz viele Forensysteme gibt, die aber nicht so recht auf mein Anforderungsprofil passen (zumindest nach meinem ersten Augenschein) dachte ich, ich frag mal euch, ob ihr mir was passendes empfehlen könnt. Im Grunde suche ich eine Mischung aus Facebook, Forensoftware, Wikipedia und Blog. Quasi die eierlegende Wollmilchsau.

Anforderungsprofil:

  • freie Software (maximal geringer Betrag pro Monat oder fix – Hosting-Kosten mal außen vor gelassen)
  • einfach zu installieren und pflegen
  • verständlich für den Nutzer (auch DAUs sollten sich relativ schnell zurecht finden können)
  • regelmäßige Updates
  • ordentliche Plugins bzw. Schnittstellen zu anderen Netzwerken
  • ein Wiki oder FAQ-System muss integrierbar sein oder schon Bestandteil sein (mit unterschiedlichen Benutzerrechten und Sichtbarkeitseinschränkungen)
  • Foren und Gruppenfunktion
  • Blog/Tagebuchfunktion
  • Nutzerprofile mit Möglichkeit der Vernetzung
  • Privatsphäreeinstellungen
  • Bildergalerie sowohl global, als auch auf Gruppen/Forenebene
  • Kalender
  • Karte zum Eintragen der Nutzerherkunft
  • Chat
  • Messenger bzw. interne Nachrichten
  • Moderative Möglichkeiten wie Verbannung, Verwarnung etc.
  • Newsletter sollten möglich sein (intern und auch extern per Mail)
  • Möglichkeit, einen Nutzer zu „verifizieren“ sollte gegeben sein
  • usw.

Ein Newsstream wie bei Facebook wird im Grunde nicht benötigt, es soll sich eher wie ein großes Forum anfühlen, bei dem man aber zusätzlich noch Gruppen gründen und sich mit anderen Personen vernetzen/“befreunden“ kann. Wichtig ist, das man sowohl nach außen sichtbaren Content abbilden kann (Wiki/FAQ/Blog), für Diskussionen oder Vernetzung sich dann aber einloggen muss. Innerhalb gibt es dann auch wieder einen zentralen Bereich und die Möglichkeit, sich regional zu sortieren (ja, es soll eine Community mit regionalen Gruppen/Foren werden). Bisschen schwer zu erklären, ohne gleich alles zu verraten 😉

Also: sollte es so eine Software schon geben oder zumindest eine nahe dran sein… oder sollte man so ein System sich selbst einfach zusammenbasteln können… dann bitte melden.

Merci.

Ein virtuelles Leben abseits von Facebook – Themencommunitys haben Zukunft

Facebook, Twitter und Google+ dominieren den weltweiten Community- und Social-Network-Markt auf fast erdrückende Weise. Auch immer mehr Unternehmen sind dort mittlerweile präsent. Die US-Riesen konnten fast alle deutschsprachigen sozialen Netzwerke in den Hintergrund drängen. Nutzerzahlen von StudiVZ, Wer kennt wen, Lokalisten und Co. gehen seit Jahren stetig zurück. Einzig die Business-Plattform Xing kann sich noch gegen den Trend stemmen, doch auch hier wächst in Deutschland mit Linked In ein großer US-Konkurrent heran.

Abseits der Generalisten gibt es große themenspezifische Communitys und Foren, die in den letzten Jahren – entgegen dem Trend – wachsen konnten. Zu diesen sogenannten vertikalen Communitys zählen Foto-Foren wie fotocommunity.de, Auto-Portale wie Motor-talk.de oder Rezeptplattformen wie chefkoch.de.

 

Besonderheiten von Themencommunitys

Facebook und Co. bieten schlechte Voraussetzungen für den Austausch zu speziellen Problemen, Hobbys oder beruflichen Interessen. Während eine vertikale Plattform meist eine klare, schnell erfassbare Struktur hat, muss sich der Facebook-Nutzer beispielsweise durch eine Vielzahl von Kommentaren arbeiten, welche oft keinen Themenbezug aufweisen.

Gute Sichtbarkeit in Suchmaschinen sowie plattformeigene Suchfunktionen sind weitere positive Merkmale von Themencommunitys. Viele Internetforen sind über Jahre inhaltlich gewachsen und bieten eine Fülle von Informationen, Videos, Reparaturanleitungen etc., auf die immer wieder zurückgegriffen werden kann. Unterhaltungen über neue Produkte können in Themenforen zielgenau gestartet, fortgeführt und vor allem wiedergefunden werden – ein großer Vorteil gegenüber Facebook. Themencommunitys konnten sich so einen treuen Stamm an aktiven Nutzern aufbauen. Anders als bei den Generalisten steht hier das Thema klar im Vordergrund, nicht der Nutzer.

 

Bedeutung für das Community-Management

Für ein erfolgreiches Community- und Social-Media-Management in Themencommunitys sind einige Besonderheiten zu beachten. Der Community-Manager einer Marke sollte überall dort aktiv werden, wo sich Nutzer mit den Produkten des Auftraggebers auseinandersetzen, d. h. vor allem in bereits bestehenden sozialen Netzwerken und Foren bzw. Themencommunitys. Kontinuierliches Monitoring von relevanten Plattformen sollte daher ebenso zur Aufgabe zählen, wie das Finden von Ideen für einen möglichst authentischen Auftritt. Gerade letzteres sollte mit großer Sorgfalt und in enger Kooperation mit den Betreibern der Themenplattform betrieben werden, denn die Art der Kommunikation und die Befindlichkeiten sind in vertikalen Communitys anfangs zu schwer zu durchschauen. Was bei Facebook gut funktioniert wird in Foren zum Beispiel oft als Werbung oder Spam aufgefasst. Die Art des Contents sollte sich daher grundlegend vom üblichen Internet-Markenauftritt abheben. Das Mitglied von Themenplattformen erwartet wichtige, ausführliche Infos, Hintergrundgeschichten, Ansprechpartner bei Fragen und interessante Events und Aktionen. Werbe- und Marketingsprech wird schnell durchschaut, die Marke wird nicht ernst genommen und der gut gemeinte Ansatz erweist sich schnell als Sackgasse ohne Wendemöglichkeit. Expertenchats, Einladungen zu exklusiven Events, Videos aus der Produktion und natürlich Fachleute als Ansprechpartner in den Foren sind für die Zielgruppenansprache der richtige Weg.

Es ist ein Unterschied, ob sich der Nutzer bewusst in einer Marken- oder Produkt-Community anmeldet oder ob die Marke „zu ihm kommt“. Deshalb sollte sich z.B. die Social-Media-Strategie eines Autoherstellers nicht allein auf Facebook, Youtube und Twitter beschränken. Dort werden zwar Gelegenheitskonsumenten und Fans der Marke erreicht, die für ein Gewinnspiel oder ein Video die Seite abonnieren, der eigentliche Austausch findet jedoch in Themenforen, wie z. B. Motor-Talk statt. Hier gibt man sich Tipps und äußert Kritik. Letzterem muss sich die Marke unbedingt stellen. Möglich ist das u.a. durch Aktionen, wie das Vorstellen eines neuen Produktes, das dann Nutzer des Forums exklusiv ausprobieren dürfen. Unternehmen, die diesen Schritt gehen, werden  feststellen, dass sich die Kundenzufriedenheit und der Dialog über die Produkte im Netz erhöhen. Einem Unternehmen, das sich der Kritik und den Wünschen der Kunden stellt, wird Vertrauen entgegen gebracht. Und es spricht sich schnell herum, dass hier eine Marke ist, die den aktiven Dialog anbietet und sich nicht nur in Werbeversprechen flüchtet.

 

Ausblick und Fazit

Verbraucher verstehen die vernetzte Welt zunehmend als Austausch- und nicht mehr nur als Informationskanal. Sie fordern offene Kommunikation. Marken, die dies ignorieren, werden sich verstärkt mit unzufriedenen Kunden konfrontiert sehen. Schon heute geraten Firmen, die sich diese Unternehmensmedienkompetenz noch nicht erarbeitet haben, ins Hintertreffen. Für sie ist es wichtig, sich dem Dialog auf Augenhöhe zu stellen. Dieser Dialog muss zwangsläufig auch auf spezialisierten Themenplattformen stattfinden. Nur dort kann die Zielgruppe ohne Streuverluste erreicht werden. Dabei gilt es jedoch die dort oftmals grundlegend andere Art der Kommunikation zu beachten. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Community Management der Plattformen ist daher meist unverzichtbar.

 

Dieser Text erschien zuerst im Social Media Kompass 2013/2014 vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., der hier zum Download bereit steht: http://www.bvdw.org/medien/social-media-kompass-2013-2014?media=5146

Zwischen Regeln und Überregulierung – Der Umgang mit den Stammgästen

Dieser Artikel erschien im Rahmen der Adventskalender-Aktion des Bundesverbandes Community Management e.V. (BVCM) und ist auch noch unter folgendem Link zu erreichen:

http://www.bvcm.org/2012/12/zwischen-regeln-und-uberregulierung-der-umgang-mit-den-stammgasten/

 

Eine Community beherbergt die unterschiedlichsten Menschen. Man findet dort, neben den nur mitlesenden Nutzern, die wissbegierigen Hilfesuchenden, die helfenden Wissenden, die Stammgäste, die Regelfetischisten, die “geh doch die Suchfunktion/Google benutzen”-Typen und noch viele mehr. Oftmals vermischen sich die Charaktereigenschaften in einem Account, täglich wechselnd oder von Thread zu Thread. Eine Grundaussage trifft auf fast jedes Forum oder Netzgemeinschaft zu: die berühmte 90-9-1-Nielsen-Regel, aufgestellt im Jahre 2006 von Jakob Nielsen.

Demnach lesen  90 % der Nutzer nur oder schauen zu, 9 % beteiligen sich von Zeit zu Zeit. Lediglich 1 % der Nutzer tragen pro aktiv Content bei und somit stammen von ihnen die meisten Beiträge. Dies eine Prozent ist es, das einer Community den Stempel aufdrückt.  Es ist genau diese Gruppe, die ein Community Manager mitnehmen sollte, für die Gemeinschaft einbinden und bei Laune halten. Im besten Fall gewinnt man unter diesen Aktiven auch geeignete Personen, die später zum Moderator aufsteigen und dem CM entlastend zur Seite stehen zu können.

Je länger eine Community besteht, desto eingespielter sind die Alt-Nutzer. Die User kennen sich und haben sich, oftmals neben der Foren-Netiquette oder den Nutzungsbedingungen, ein (meist) ungeschriebenes Werk an für Newbies kaum zu durchschauenden Regeln gegeben. Die von einigen der Stammgäste gerne den Neuen oder Nur-mal-eben-so-Vorbeiguckern um die Ohren gehauen wird. Ab und an werden diese Punkte in einer FAQ oder Wiki niedergeschrieben, dann hat es der geneigte Altvordere noch leichter, auf vermeintliche Regelverstöße hinzuweisen.

Dass dies auf Dauer nicht für den Forenfrieden hilfreich ist, leuchtet ein und man kann regelmäßig beobachten, wie eigentlich harmlose Situationen in kürzester Zeit eskalieren. Dem ist aus Moderatorensicht oft nur mit löschen, verbannen oder Thread schließen beizukommen. Was anschließend folgt ist quasi standardisiert: ein Aufschrei. “Zensur!” – “Diktatur!” – “Ich dachte, hier herrscht Meinungsfreiheit?!”

Viele Community Manager (vor allem Einsteiger in dieses Berufsbild oder Fachfremde mit dieser Nebenfunktion) fühlen sich spätestens jetzt überfordert und schlagen noch mehr um sich. Persönliche Worte fallen, eines kommt zum anderen und wenn der CM sein Gesicht wahren will und weiterhin als letztes regulierendes Element wahrgenommen werden möchte, greift er zum (wiederum) letzten Mittel – und sperrt noch mehr Nutzer oder löscht weiter Beiträge und Threads. Am schlimmsten ist die Situation, wenn den eigenen Moderatoren durch CM-Entscheidungen in den Rücken gefallen wird.

Die einzig wahre korrekte Lösung gibt es nicht. Wichtig ist, dass der CM seinen eigenen Moderatoren den Rücken stärkt, sich schützend vor sie stellt und der Community gegenüber klar macht, die Mod-Entscheidung mitzutragen. Die Schreihälse und streitlustigen Nutzer sollte der Community Manager gezielt per persönlicher Nachricht oder Mail anschreiben (oder durch einen Moderator anschreiben lassen), sich nach dem eigentlichen Problem erkundigen und damit dem Gegenüber zeigen: wir nehmen Dich ernst. Oftmals beruhigt sich der Konflikt schnell, wenn der Community Manager ihn aus den Thread in die persönliche Ansprache zieht und dort vermittelt. Gerade neue Community-Mitglieder sind bei Mails “von oben” schnell bereit, die Diskussionsebene wieder zu versachlichen. Und Stammgäste fühlen sich gebauchpinselt, wenn sie angesprochen und eingebunden werden.

Was aber tun mit den selbstgestrickten Regelwerken? Sind diese nicht kontraproduktiv und grundsätzlich gegen die Betreiberregeln? Nein, das muss nicht sein. Es gibt  Communites, die im Grunde komplett selbstverwaltet jahrelang gut im Netz überlebten. Beispielhaft ist die Politik-Simulation dol2day.com, bei denen die Betreiber anfangs das technische Gerüst zur Verfügung und ein paar wenige Grundregeln aufstellten und sich die User im Laufe der Jahre durch demokratische Prozesse ihre Regeln selbst gefunden hatten. Leider führte es dort meist zu bürokratischen Regelmonstern, die nur durch “Foren-Juristerei” zu verstehen oder auszulegen war.

Teilweise schlossen sich Nutzer zu Gruppierungen zusammen, die gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung agierten. So mussten die Betreiber letztendlich aktiv eingreifen, Regeln verwerfen und “diktatorisch” von oben mehrmals “Gesetze” formulieren oder Nutzer bannen. Dass dies innerhalb der Gemeinschaft nicht gut ankam, war im Grunde zwingend und führte mehrmals zur Abwanderung und letztens Endes zum langsamen Tod des Projekts (auch wenn es seit knapp einem Jahr einen Neustart gibt, bei dem die neuen Betreiber nicht mehr alles durch die Nutzer festlegen lassen).

Das dol2day-Projekt lehrt uns, dass (un)geschriebene Forengesetze durchaus in Maßen tragbar sein können. Vor allem durch FAQs oder Wikis kann man den Neulingen die oftmals schwer verständlichen Nutzungsbedingungen klarer machen oder sprachliche Feinheiten der Alt-Nutzer (sozusagen den internen Foren-Slang) näher bringen. Ein Parallelregelwerk mit Sanktionen an den Moderatoren oder CMs vorbei sollte nicht geduldet werden.

Stammnutzer, die solche Tendenzen aufzeigen, sollte der Community Manager für die Community zu gewinnen versuchen und nicht durch harte Worte oder Taten noch mehr in eine Ecke drängen. Aus der sie sich nur durch noch lauteres Aufschreien oder Agieren gegen die Betreiber zu wehren wissen. Manchmal reicht es, diesen Usern eine kleine Aufgabe zu zuweisen, in der sie ihre Energie einbringen können. Dies kann die Tätigkeit eines FAQ-Autors sein oder kleine harmlose Posten wie zum Beispiel ein “Begrüßungsonkel” oder der “Archivar”, der gut mit der Suchfunktion umzugehen weiß und dazu auch noch hilfsbereit zur Verfügung steht.

Hardcore-Regelfetischisten, Dauer-Griesgrame oder Ewig-Besserwisser werden sich damit nicht abspeisen lassen. Aber für alles kann ein CM nicht immer sofort DIE eine Lösung parat haben. Ein wenig Anspruch und Spannung brauchen wir ja auch noch.;)

 

Google Street View – Oder warum verpixeln gar nix bringt

Seit heute ist Google Street View auch für die 20 größten deutschen Städte freigeschalten. Erster Eindruck: cool. Zweiter Eindruck: Wow. Doch soviele verpixelte Häuser. Nicht nur Einfamilienhäuser oder Villen sind von der Verpixelung „betroffen“, nein, sogar manch Plattenbau wurde unkenntlich gemacht, da es ja schon reichte, wenn nur ein Bewohner dieses Hauses einen Widerspruch einlegte.

Gesichter und Kfz-Kennzeichen wurden übrigens von Google sowieso unkenntlich gemacht.

Ein paar Absurditäten dazu habe ich hier aber mal sinnbildlich aufgeführt:

Zum Beispiel der Nacktputzer, der sein Auto reinigt…
UPDATE, 20.11.: Google hat den Herren mittlerweile komplett verpixelt…

Wer das wohl ist? http://ht.ly/3bNwu

Und hier haben sich die Verpixler besondere Mühe gegeben. Auch an Augen kann man Leute erkennen, dachte sich Google…

Ich sehe was, was Du nicht siehst? Parteizentralen in Google Street View http://wahl.de/blog/101118/parteizentralen-in-google-street-view-spd-cdu-gruene-fdp-linke

Was will uns Google mit diesem Zusammenschnitt sagen? http://twitpic.com/37vixc

Interessanterweise sind selbst Ferienhäuser verpixelt, die man durch Anklicken des Links der (ebenfalls bei Google eingeblendeten) Webseite dann sogar von innen zu sehen bekommt. Oder will der Besitzer nur den Klick auf die eigene Homepage abgreifen?

Nichtsdestotrotz gibt es neben den vielen Gegnern einer Verpixelung aber auch noch kritische Stimmen, wie man z.B. beim Ennomanen lesen kann: http://www.ennomane.de/2010/11/18/wir-sind-nicht-reif-fuer-streetview-wenn-wir-den-wunsch-nach-verpixelung-nicht-akzeptieren-koennen/

Manch einer fragt sich trotzdem jetzt schon, wann die ersten Wohnungsangebote auftauchen, in denen Nichtraucher und Nichtverpixler als Mieter gesucht werden? Oder wann die ersten Pixeltouren angeboten werden, getreu dem Motto „Sehen Sie alle Häuser live und in Farbe, die sie bei Google nur verpixelt zu sehen bekommen!“ – Natürlich darf man dann auch Bilder von den Häusern machen, denn die Panoramafreiheit lässt dies zu. Ins Netz stellen ist übrigens auch nicht verboten, wie man dank der Dienst von zum Beispiel Panoramio schon weiß.

Wie das ganze dann am Ende aussehen kann (und um auch auf die Überschrift dieses Blog-Beitrags zurückzukommen) kann man HIER sehen. Einfach mal auf das verpixelte Gebäude mit der Maus gehen und auf das kleine Bild, welches dann eingeblendet wird, den Mauszeiger halten…
Nachtrag: Wie u.a. n-tv heute berichtet, ist diese direkte Einbindung bei Street View in Zukunft so wohl nicht mehr möglich. Schade eigentlich…

Ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis alle Häuser auch bei Google sichtbar sein werden. Es sei denn der Gesetzgeber greift da noch ein, was nicht zu hoffen ist.

Wer übrigens weitere Street View-Kuriositäten und Fundstücke sehen möchte, der soll mal einen Blick auf diese schöne Webseite eines Jon Rafman werfen. Sind einige Highlights dabei…

Ach ja, kleines Update:
Anscheinend haben es sich nun einige Verpixelungswünscher anders überlegt und wollen ihre Häuser nun doch wieder sehen. Geht aber nicht mehr, wie Kay Oberbeck von Google HIER nochmal klarstellt.

Außerdem gibt es bei ntv.de einen guten Artikel mit dem Titel „Blinder Street-View-Hass“, den ich auch allen ans Herz legen möchte. Ebenso bei ntv.de der Artikel „Pixelbrei in Google Street View“.

Noch mehr Updates:
Auf der Seite findedaspixel.de kann man nun verpixelte Häuser melden.
Vielleicht sollten das die Grünen mal tun, denn ihre Parteizentrale ist ja verpixelt. Und auch so manch andere, die sich zum Beispiel bei Facebook-Gruppen wie „Ungewollt verpixelt“ zusammengeschlossen haben…

 

(Original: http://frolueb.blog.de/2010/11/18/google-streeet-view-verpixeln-gar-nix-bringt-10001189/)

Google Buzz ist da…. äh… Hurra?

Und wieder hat Google ein neues Spielzeug auf den Markt geworfen um die Weltherrschaft an sich zu reißen.

BUZZ (einen Tusch bitte) / Links erspar ich euch, man stolpert momentan eh überall über Berichte dazu.

Und gaaaaaaanz sicher wird es ähnlich mega-erfolgreich werden und die Konkurrenten aus den Feld stechen, wie es auch schon die anderen Google-Produkte geschafft haben… Chrome, Android, Wave, Google IM, Gmail… alles Bereiche, in denen es ja quasi keinen ernstzunehmenden Konkurrenten mehr gibt, oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?

Ne, sicher nicht. Und bestimmt buzzen wir auch in 2 Monaten noch genauso viel wie wir jetzt auch noch Wave nutzen und natürlich Chrome. Und mit ChromeOS rollt ja auch bald die nächste Hype-Welle auf uns zu.

Aber bis dahin twitter ich mal weiter und man liest sich dann bei Facebook, wa?

Kleiner Nachtrag noch:
Auch Spiegel-Online sieht Buzz bisschen kritischer… Link hierzu: Google fängt sich das Microsoft-Syndrom

 

(Original: http://frolueb.blog.de/2010/02/09/google-buzz-aeh-hurra-7978855/)

Community-Management und so…

Dieses Wochenende ist das zweite Community-Camp in Berlin und ich bin natürlich vor Ort. Thema ist, wie der Name schon verrät, der Bereich „Community“..

Natürlich dient das ganze auch zum socializen, zum schnacken, zum austauschen und in den Pausen auch zum Kaffe trinken (Senseo sponsort dankenswerterweise). Bereits gestern war ich in zum Beispiel in der Session „Wie gehe ich mit Diskriminierung und Beleidigungen in meiner Community um“ – Ergebnis war, wie zu erwarten, ein „kann man pauschal nicht beantworten, sollte aber klar in AGBs oder Netiquetten geregelt werden.“ Ich hab da auch ein wenig von meinen Erfahrungen aus 9 Jahren Mitarbeit bei einer rein politisch orientierten Community – www.dol2day.com – berichtet.

Ein kleinen Abstecher gab es dann am Nachmittag in der sehr informativen Session „Guter Kaffee fürs Büro“ – die Mädels der Black Pirate Coffee Crew gaben viele Infos und Tipps für guten Kaffee. Mal sehen, ob ich meinen neuen Chef vom Ergebnis überzeugen kann… noch ist er ja Filterkaffee-Liebhaber… warum auch immer.

Heute gehts weiter. Sessions wie „Wie finde ich einen Communiy Manager“ etc. stehen auf dem Programm – und natürlich wieder Senseo-Kaffee und der kleine Talk zwischendurch ;)

 

(Original: http://frolueb.blog.de/2009/11/01/community-management-7284742/)

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