Denn sie wussten nicht, was die andren tun…

Was ist das nur für eine Welt. Bis vor kurzem dachte man noch, es gibt die bösen Terroristen, die halten zusammen, selbst die „kleinen Fusstruppen“ identifizieren sich mit den Zielen der Al-Kaida und co.

Aber nun musste ich bei Tagesschau-Online lesen, dass die selbst ihre eigenen Leute kräftig verarschen.

Ich zitiere:

Die Anschläge von London waren nach Einschätzung der britischen Polizei womöglich doch keine Selbstmordattentate. „Wir haben keine eindeutigen Beweise, dass die Männer Selbstmordattentäter waren“, zitierte der „Sunday Telegraph“ einen Sprecher von Scotland Yard. „Es ist möglich, dass sie nicht die Absicht hatten, zu sterben.“ Eine These der Sicherheitsbehörden ist dem Blatt zufolge, dass die vier Männer schlicht nicht wussten, dass die Bomben explodieren würden, während sie diese transportieren. Die Hintermänner wollten womöglich „nicht riskieren, dass die vier Männer gefasst werden und alles verraten“, zitierte das Blatt aus Geheimdienstkreisen.

Näheres kann man über den obigen Link nachlesen…

Aber was ist das nur für eine Welt, wenn man sich nicht mal mehr drauf verlassen kann, dass die „bösen Jungs“ eine einheitliche Linie fahren? Nicht mal mehr die ach so fanatischen und radikalen Islamisten, die doch immer so gern von Ehrenkodex, Moral etc. reden, trauen ihren eigenen Leuten über den Weg…

Nein nein, echt schlimm, was aus allem so geworden ist.

 

(Original: http://frolueb.blog.de/2005/07/17/denn_sie_wussten_nicht_was_die_andren_tu/)

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