Der Oskar mal wieder…

Oskar Lafontaine will also Familienbetriebe enteignen und den Arbeitern übertragen. Zumindest liest es sich so, wenn er sagt:

„Der Schaeffler-Reichtum sei vielmehr „das Ergebnis einer fortdauernden Enteignung der Belegschaft und deren großen Beitrag zur Produktivität und Wertschöpfung“. Insofern fordere er bei Lichte betrachtet nur „die Rückübereignung an die rechtmäßigen Eigentümer, nämlich an die Belegschaft.“ (Quelle: SPON-Artikel)

Natürlich hat er auch ein schlagendes Argument parat: „Kein Mensch“ könne „in seinem Leben zehn Milliarden Euro auf verfassungsgemäße Weise anhäufen“

Und natürlich vergisst Oskar dabei auch, dass es zwar durchaus als „Privateigentum“ definiert werden kann, wenn er zum Beispiel der Familie Schaeffler 10 Milliarden Euro Vermögen zugesteht, allerding erwähnt er nicht, dass in dieser Summe ja auch das Anlagevermögen dazu gehört sowie weitere langfristig angelegte Werte.

Aber okay, spielen wir doch mal durch, was passieren würde, wenn Lafo an die Macht käme und eine Enteignung tatsächlich anstehen könnte (wir spinnen uns die tatsächliche Verfassungwidrigkeit eines solchen Vermögen mal zusammen und bei der Gelegenheit auch die Verfassungmäßigkeit der Enteignung):

Wohl fast alle davon betroffenen Firmen würde mindestens ihren Hauptsitz schnellstmöglich ins Ausland verlegen, evtl. sogar die Produktionsstätten, denn sonst käme Red-Oskar am Ende noch auf die Idee, wie sein großer Kollege Chavez schon vor ihm, Teile der Konzerne und Firmen zu enteignen. Was so eine Abwanderung auf Arbeitsplätze und vor allem auch aufs Steuereinkommen für Folgen hätte möge sich jeder selbst ausmalen. Positiv sähe es bestimmt nicht aus. Und wie Mr. Oskar dann am Ende seine tollen Wahlgeschenke finanzieren will möge sich jeder auch zusammenreimen. Aber wahrscheinlich finanziert er die dann durch Steuererhöhungen auf die noch verbliebenen wenigen Reichen und natürlich der Mittelschicht, die dann mangels Superreiche wohl die neue Oberschicht werden. Das wird die sicher sehr freuen…

Jetzt mal im Ernst Oskar: Glaubst du eigentlich wirklich den Scheiß, denn du da erzählst? Du bist doch eigentlich kein wirklich dummer Mensch, oder? Bist du tatsächlich nur ein Populist, wie es Altkanzler Schmidt so treffend erkannte? Ist er am Ende gar nicht alterssenil, wie Du ihm unterstellst? Vielleicht gehst du nochmal in dich und denkst mal genau nach, was du da so von dir gibst. Zumindest die Menschen in den neuen Bundesländern kennen Enteignungen und Verstaatlichungen noch sehr gut und ich hoffe zutiefst, dass sie so langsam mal erkennen werden,
welchen Geist sie da mit Dir riefen.

Allen geneigten Blog-Lesern sei bei der Gelegenheit das Buch „Die Mauer steht am Rhein“ von Christian von Ditfurth ans Herz gelegt. Dort zeigt der Autor in einer fiktiven Geschichte auf, wie sich Deutschland entwickelt hätte, wenn sich die BRD damals der DDR angeschlossen hätte. Für alle Sozialismus-Fans sicher mal eine kalte Dusche.

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