Spax – Neuseeland

Da Draußen, Engel und Ratten, Straßen und Städte, Zu wenig Perspektive,

Durchquer den Horizont ich greif ihn mir.

Ich geh raus und schau’s mir an

Die Welt ist Grenzenlos

Ich atme durch, ich will leben.

Ich lass‘ die Zeit still stehen – um den Himmel zu sehen,

ein paar Minuten den Stress vergessen – die Stille erleben.

Setz‘ mich hin – spür‘ den Wind – lass‘ ihn mir Dinge erzählen,

von hier und da, wo er war – manchmal besingt er die Wellen.

Und mein Blick aufs Meer – kickt mich noch mehr,

ich fühl‘ mich klein – und als Teil eines Wunders, das ewig währt.

Das Leben ist lebenswert – leider wird man nur wenig bestärkt,

was wir wahrnehmen ist Wahnsinn und benebelt uns sehr.

Doch hier ein paar Minuten keinen Smok – Luft ist Sauerstoff

kein Gefühl von Kotze im Kopf, doch den Geschmack kenn‘ ich noch.

Kenn‘ den Geruch – der Städte und Straßenschluchten,

den Gestank, der uns umhüllt – die Bilder von Massenfluchten.

Man hämmert uns ein – besser Erster als Zweiter zu sein,

ich versuch’s zu vergessen – meinen Geist zu befreien.

Unser Leben könnt‘ leichter sein – wir müssen nur lernen,

zu vertrauen – mehr auf unsere Herzen zu hören.

I think everybody, however what you do, yeah! You know that this whole world is so wonderful, yeah!

Everybody, however what you do, yeah! You know that this whole world is so wonderful, yeah!

Manchmal steckt im Schweigen mehr Tiefe und Poesie,

als in jedem geschriebenen Wort oder Lied,

in dem was wir nicht sagen, oft mehr Wahrheit, mehr Dynamit,

doch weil die Wahrheit oft schmerzt – haben wir gelernt sie zu ignorieren.

Die Sonne steht im Zenit, sie lässt die Wolken zerbrechen,

Strahlen streicheln meine Haut, lassen mich fühlen, dass ich echt bin.

Und was ich sehe ist keine Panoramatapete,

die Natur setzt sich mit krassen Farben in Szene.

Alle Erinnerungen an den grauen Beton der Stadt verblassen,

nichts wird nebensächlicher als Geschäfte zu machen.

Keiner kriegt Zinsen aufs Leben – hier Kasse zu machen,

heißt: Man investiert in sein Leben – um sein Leben zu schaffen.

Ich brauch‘ keinen Reichtum, ich will’s den Vögeln gleichtun,

meine Arme ausbreiten, die Welt sehen im Gleitflug.

Schwebe über den Dächern, seh‘ durch Luken und Fenster,

ziehe weiter mit dem Wetter – mit der Hoffnung – alles wird besser.

I think everybody, however what you do, yeah! You know that this whole world is so wonderful, yeah!

Everybody, however what you do, yeah! You know that this whole world is so wonderful, yeah!

Ich glaube wirklich an die wahre Liebe,

an die Tiefe wahrer Gefühle, den wahren Frieden.

Ich leg‘ mich auf den Boden, um die Nähe der Erde zu fühlen,

um ihre Wärme zu spüren und ihr Herz zu berühren.

Sie sagt: Wir leben im Gift, leben damit, dass Reden nichts nützt,

und sie sich wünscht – wir würden ihr Leben beschützen.

Ich hör‘ ihr zu und lern‘ dazu,

weiß ihre Ehrlichkeit zu schätzen – ich hörte Lügen genug.

Ich hab‘ zu lange schon Scheiße gesehen, Scheiße erlebt,

wurde vom Zweifel begleitet, der wie Scheiße an Schuhen klebt.

Kalter Asphalt war zu lang meine Realität,

jetzt ist Schluss mit dem Druck – mit dem Pochen in meinen Schläfen.

Am Strand stehend schreibe ich meinen Namen in den Sand,

die salzige Luft in meinen Lungen wäscht mir meinen Verstand,

ich liebe mein Leben, mein Feuer ist längst nicht ausgebrannt.

Warte auf Wellen, es endet wie alles begann.

I think everybody, however what you do, yeah! You know that this whole world is so wonderful, yeah!

Everybody, however what you do, yeah! You know that this whole world is so wonderful, yeah!

 

(Original: http://frolueb.blog.de/2009/02/20/spax-neuseeland-5612084/)

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