Tag Archiv für beatbox

Flöte trifft Mund…

Nach langer Zeit mal wieder ein Beatbox-Video…

Nathan „Flutebox“ Lee trifft bei einer Betriebsfeier von Google in London auf Beardyman, den ich in einem älteren Beitrag ja schon mal vorgestellt hatte. Und was dabei rauskommt ist ein wahrer Ohrenschmaus für alle Freunde des Beatboxens… Viel Vergnügen.

(Original: http://frolueb.blog.de/2010/04/14/floete-trifft-mund-8368047/)

Es boxt der Beat, es tobt die Masse…

Und hier ist er endlich – der vorerst letzte Teil meiner kleinen „Best of Beatbox“-Reihe. Wie versprochen mit dem (für mich) besten bzw. zumindest beeindruckensten seiner Zunft: Mr. Kenny Muhammad aka “ The Human Orchestra“. Ich beginne mal mit etwas Theorie:

Die englische Wikipedia meint zu ihm u.a.:

He is widely regarded as one of the best technical beatboxers ever, with a style that focuses heavily on complex polyrhythms and not necessarily percussive sounds such as a saw-effect bass.

Kenny is known for using a technique called the „wind technique“, which heavily utilizes breathing as an element of the beatbox routine. This creates a unique effect of audibly inhaling and exhaling while simultaneously creating percussion sounds with the mouth

Nu mag der ein oder andere schon des Beatboxens geneigte Leser denken „Hä? Die „Wind Technique“ (mit der er den Kraftwerk-Song „Numbers“ zelebriert) ist doch von Rahzel und nicht vom Kenny!!“ Aber da liegt man leider falsch.

Hier ein Zitat aus einem Artikel der Seite humanbeatbox.com

The Wind Technique is one of four routines that appear on Rahzel’s influential album Make The Music 2000. After track 16 – a rendition of Rahzels often imitated ‚If Your Mother Only Knew‘ routine – there is a secret track that features a man vs machine battle. The beatboxers respond with ‚four elements‘, the second of which is the Wind Technique.

The artist that recorded this technique was not Rahzel himself, but close friend and fellow beatboxer Kenny Muhammad. Kenny also uses this routine in his live shows and the Wind Technique has become his trademark routine.

Über Kenny gibt es auch noch u.a. folgende Geschichten zu erzählen:

Als dieser einmal dem blinden Sänger Stevie Wonder eine Kostprobe seiner Kunst gab, wollte Stevie nicht glauben, dass all diese Geräusche von einer einzigen Person erzeugt werden. Erst als Kenny ganz nah an Stevies Ohr beatboxte, war Mr. Wonder bereit es zu glauben.

Busta Rhymes zeigte ähnlich erstaunte Reaktionen auf eine Performance von Kenny. Der Rapper ließ seinen Drink fallen, umarmte Kenny so fest, dass er ihn fast zerquetschte, und sagte zu ihm: „Ich liebe dich, du bist die krankeste Katze, die ich je gehört hatte!“

Nun wollen wir den juten Mann aber ma zu Wort kommen lassen, wa? Hier zur Einstimmung erstmal eine Performance mit einem Orchester als „Begleitung“ (leider nicht so gute Bildqualität, aber der Sound ist ja eh wichtiger):

Aber nun zum Highlight… über 10 Minuten Kenny Live aufgeteilt in zwei wirklich absolut sehenswerte Videos. Viel Spaß!

Teil 1:

Teil 2:

Und wer jetzt Lust hast, die Wind Technique zu erlernen – nun, für den hab ich hier mal einen kleinen Teil der Beatbox-Phrasen aufgeschlüsselt. Üben muss man aber noch selbst 😉

{ Eins – – – / ^sh – – – / slash – – – / ^sh – – – }

{ shpee – – – / ^sh – – – / ce do – – / – – sah – }

{ BOH – t k / ^kh – b k / TASH – t k / ^kh – t k }

{ BEH – t k / ^kh – b k / CE – DO – / ^kh – sah – }

{ bo – t k / ^kh – bo – / t k t k / ^kh – t k }

{ bo – t k / ^kh – bo – / t k t k / ^kh – t k }

{ BU – NO – / ^kh – t k / DOS – – – / ^kh – t k }

{ TRES – – – / ^kh – QUA – / TRO – – – / ^kh – t k }

{ b – ONE – / ^kh – t k / TWO – t k / ^kh – t k }

{ bo – t k / ^kh – ti gi / ti gi ti gi / ti gi ti gi }

{ bo – t k / ^kh – ti gi / ti gi ti gi / ti gi ti gi }

{ BOH – – – / ^kh – b – / EH – – – / ^kh – – – }

{ BOH – – – / ^kh – b – / t g tng – / t g tng -}

{ BOH – – – / ^kh – b – / EH – – – / ^kh – – – }

{ BOH – – – / ^kh – b – / ^sh – – – / – – – – }

(Original: http://frolueb.blog.de/2008/12/31/boxt-beat-tobt-masse-5302666/)

Mundfaul ist anders…

Wie versprochen nun der zweite Teil der Serie „Wat die mitm Mund machen kann icke noch nich ma mit die Instrumente“… heute hab ich Euch mal die großen Alt-Meister des Fachs rausgesucht… wobei auch hier gilt: Rahzel kennt wohl mittlerweile fast jeder, Joseph is auch ausgelutscht und Alberto aus Hamburg dürfte man auch auf zig Blogs schon finden.

Los gehts zum Einstimmen aber nochmal mit einem unbekannteren Chris Martin. Besonders am Ende zeigt er beeindruckende Skills.

Aber jetzte… lassen wir mal die „Alten“ ran… zeigs Ihnen Scratch

Und jetz ein kleiner klassischer Brake mit Bobby McFerrin (auch wenns kein „klassisches Beatboxen“ ist):

Nach diesem Exkurs wieder zurück zum moderenen Beatboxen und zum „Weltmeister“ Joel Turner aus Australien:

Okay.. nu aber zum derzeit kommerziell wohl erfolgreichsten Beatboxer… Mr. Killa Kella, hier mit einem etwas längeren Video (knapp 9 Minuten Programm):

Dem (für mich) größten seiner Zunft widme ich dann den letzten Teil meiner kleinen Serie… in einigen Tagen hier auf diesem Blog… also dranbleiben 😉

 

(Original: http://frolueb.blog.de/2008/12/18/mundfaul-5240713/)

Na huch? Wie soll das denn gehen?

Der ein oder andere weiß ja, dass ich eine gewisse Faszination für das sogenannte „Fünfte Element des Hip Hop“, das Beatboxen habe… Ich hab hier mal einige große Meister der Zunft zusammengesucht, um die Bandbreite der Möglichkeiten zu zeigen und auch zu merken: verdammt! Ich bin mitm Mund doch nicht so gut 😉

Alberto, Rahzel und diesen witzigen Franzosen Joseph kennt ja mittlerweile eh fast jeder, so dass ich mich mal auf die noch nicht so ganz bekannten stürzen will. Let’s start with…

Eklips:

Schlomo:

Aus Ungarn kommt Doeme:

Das man auch informatives mit Beatbox verbinden kann, beweist Beardyman:

Und als Abschluss für heute noch dieser junge Belgier namens Roxorloops:

Demnächst dann die „Altmeister“ – da gibts dann doch noch einige 😉

 

(Original: http://frolueb.blog.de/2008/12/15/na-huch-gehen-5226069/)

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