Tag Archiv für swing

Und weiter gehts mit schwingendem Schritt…

Teil 3 meiner Reihe „What the fuck is swing-dancing?“ beschäftigt sich heute mit dem Phänomen des sogenannten „Jack’n Jill“. Wiki meint dazu folgendes:

Jack and Jill (J&J, the US term) or Dance with a Stranger (DWAS, the UK term) is a format of competition in partner dancing, where the competing couples are the result of random matching of leaders and followers.

Also auf gut Deutsch: die Tanzpartner werden einem zugelost. Dabei gibt es unterschiedliche Regelverfeinerungen (manchmal ist es erlaubt, das man kurz noch ein paar Minuten Zeit zum Absprechen bekommt, meist aber nicht. Dann ist es bei einigen Turnieren erlaubt, mit der eigenen Partnerin zu tanzen, sofern sie einem zufällig zugeteilt wurde – andere Wettbewerbe verbieten das ausdrücklich. Außerdem gibt es J&J in allen Swing-Tanzstilen, wobei es im West Coast Style am verbreitetsten zu sein scheint), aber die Zulosung kurz vor Tanzbeginn ist in allen Varianten gleich. Außerdem wissen beide Tänzer auch nicht, zu welcher Musik sie tanzen müssen… was manchmal schwer ist, denn beim Swing soll man ja zur Musik tanzen und nicht nur einfach den Song als Beiwerk betrachten…

Wie das dann am Ende bei echten Könnern aussehen kann und das man da der Meinung ist, die beiden würden schon seit Ewigkeiten zusammen tanzen.

Beginnen möchte ich mit dem amerikanischen Drehwunder Jessica Cox, die hier mit Ben Morris eine wunderbare Performance hinlegt. Und ich betone es gern nochmal: Es ist komplett IMPROVISIERT!

Unser nächstes zugelostes Pärchen besteht aus der schon von Teil 1 und Teil 2 meiner Serie bekannten Tatiana Mollman, die hier mit Pete Green auf langsame Musik das Tanzbein schwingen darf/muss/kann/soll:

Eben dieser Pete Green ist hier mit einer gewissen Lacey Schwimmer zu sehen, die in der US-Tanzshow „Dancing with the Stars“ zu einer gewissen Berühmtheit in den Staaten gekommen ist:

Die grad gesehene Lacey Schwimmer ist Schwester des in den Staaten noch berühmteren Benji Schwimmer, der hier mit der bereits mehrfach gezeigten Tatiana Mollman (ja, ich bin Fan von ihr…) zu sehen ist. Wie man mal wieder erkennen kann: beim Jack&Jill wird meist auf moderne Musik getanzt, denn die alten Klassiker sind den Paaren meist schon durch jahrelanges Training so bekannt, dass ihnen mit den alten Songs eine Impro kaum schwerfällt. Aber auf Musik aus der „Neuzeit“ wirds dann schon schwerer, vor allem weil es ja Swing-Tanzschritte sein sollen.

Zum Abschluss noch ein Gewinnerpärchen aus dem Jahre 2007, die beiden kannte ich vorher selbst nicht (und ich bilde mir ein, viele vom Namen her zu kennen *g*), aber ihre Performance hatte mich dann davon überzeugt, dass es sich lohnt, sie kennen zu lernen… aber guckt selbst… ach ja, die beiden heißen Kyle Redd bzw. Mary Ann Nunez. Viel Spaß und Teil 4 folgt 😉

(Original: http://frolueb.blog.de/2008/12/12/gehts-schwingendem-schritt-5210012/)

Der Swing geht weiter…

sooo, ich hab dann noch ein paar Videos zusammengetragen, die meine Faszination für diese Tanzarten erklären soll. Teil 1 findet man hier.. Fangen wir wieder mit den Pärchen Kevin St. Laurent und Carla Heiney, diesmal 2003 bei einem Contest mit einer Choreo. Man kann einfach nur staunen, wie leicht das bei den beiden aussieht:

Das man auch quasi auf der Straße gut tanzen kann zeigt dieses mir nicht namentliche bekannte Pärchen. Man sieht, dass sie wohl viel Spaß haben 🙂

Gehen wir wieder weiter zum West Coast Swing. Die normalen Turniere haben die Besonderheit, dass dort meist Choreos getanzt werden. Und das zu doch sehr moderner Musik (also nicht die typische Swing-Mucke). Allerdings sehr wohl mit swingigen Tanzschritten… Bestes Paar sind die auch schon im vorherigen Swing-Blog-Eintrag genannten Jordan Frisbee & Tatiana Mollman. Und hier sieht man sie nun mit ihrem Auftritt bei den US Open 2007:

Das sie trotzdem auch noch improvisieren können zeigen sie uns hier (eines meiner Lieblingsvideos *gg*):

Im dritten Teil meiner Swing-Serie beschäftige ich mich dann mit einer weiteren Besonderheit der Szene, den sogenannten Jack’n Jill-Turnieren… da bekommt man zu jedem Auftritt seinen Partner zugelost… 😉

 

(Original: http://frolueb.blog.de/2008/12/02/swing-geht-5151220/)

Swing, swing, swing….

Hach… ich bin grad wieder in swinginger Stimmung… und deshalb (und auch als Gruß rüber zu „Frl. Friedenau“ *g*) mal ein paar Eindrucke der coolsten und besten Tanzstile, Tänzer und Musikstücke überhaupt wo gibt auf Welt..

Fangen wir an mit Kevin St. Laurent und Carla Heiney beim 2003er BarSwingona in Barcelona… die beiden waren lange Zeit das wohl beste Lindy-Pärchen. Und hier sieht man sie bei einer improvisierten (!!!) Tanzeinlage. Einfach grandios:

Das man die beiden aber auch bisschen auf den Arm nehmen darf und kann, beweisen diese beiden Herren (!):

Bisher war das Lindy-Hop…. in Deutschland aber weiter verbreitet und wohl auch hierzulande bekannter ist der Boogie-Woogie. Turniermäßig sieht das ganze in etwa so aus:

Soll als Anheizer erstmal reichen, wenn ihr noch mehr Swing-Kram wollt, dann schreibt das doch einfach in die Kommentare. Ich hab da noch genügend Videos auf Lager, auch WestCoast-Swing (das ist dann nochmal eine Spur spezieller, weil oft auf moderne Musik getanzt wird) 😉 Ach was solls…. eins noch aus dieser Schiene… wohlgemerkt: auch DAS ist eine Swing-Variante (zumindest die Schritttechnik noch *g*). Die beiden Tänzer sind Jordan Frisbee und Tatiana Mollman, derzeit wohl die besten WestCoastler der Welt. Und das was ihr hier sehen werdet ist komplett improvisiert… muss man ja immer dazu sagen, weil sonst die meisten denken, dass das eine Choreo ist. Hey, das ist Swing und nicht Lateintanz oder Standard. Hier muss man noch wirklich was können, nicht nur auswendig lernen 😉

(Original: http://frolueb.blog.de/2008/12/01/swing-swing-swing-5141708/)

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