Tag Archiv für zitat

Gutti vs. Star Trek

“Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht.” – Karl-Theodor zu Guttenberg bei seiner Abtrittsrede

“Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht.” – Star Trek II – Der Zorn des Khan

UPDATE:
Es ist übrigens ein Twitter-Fake… (Quelle: http://www.facebook.com/OSTFC/posts/10150096669361755 ) das Zitat fiel in Star Trekk II nicht. Aber da sieht man mal, wie schnell man sowas verbreiten kann *g*

 

(Original: http://frolueb.blog.de/2011/03/02/gutti-vs-star-trek-10740778/)

Sozialpolitik?

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz IV-Regelsatzberechnungen findet in Deutschland mal wieder unweigerlich eine Diskussione über die Art und Höhe der Sozialleistungen statt. Und wie immer fallen dabei die Schlagworte „Armut“, „Reiche werden immer reicher“ usw.

Viele intelligente Menschen haben darüber schon Meinungen und Argumente ausgetauscht, ich möchte hierzu aber trotzdem noch zwei Online-Artikel des heutigen Tages posten. Auf das es einige zum Nachdenken und Grübeln anregt…

1. Der Sozialstaat pumpt Geld und vermehrt die Armut

2. Die Armuts-Heuchler

Beides etwas längere Beiträge, aber sie fassen gut meine Meinung zu dem Thema zusammen. Wozu noch mehr Worte darüber verlieren, die graue Masse will eh etwas ganz anderes lesen…
Bleibt mir am Ende deshalb nur noch ein Zitat von Immanuel Kant zu posten:

„Eine Regierung, die auf dem Prinzip des Wohlwollens gegen das Volk als eines Vaters gegen seine Kinder errichtet wäre, d. i. eine väterliche Regierung (imperium paternale), wo also die Untertanen als unmündige Kinder, die nicht unterscheiden können, was ihnen wahrhaftig nützlich oder schädlich ist, sich bloß passiv zu verhalten genötigt sind, um, wie sie glücklich sein sollen, bloß von dem Urteile des Staatsoberhaupts, und, dass dieser es auch wolle, bloß von seiner Gütigkeit zu erwarten: ist der größte denkbare Despotismus (Verfassung, die alle Freiheit der Untertanen, die alsdann gar keine Rechte haben, aufhebt).“

Zitate-Sammlung – Teil 10

Soziale Gerechtigkeit II

„Was ist ‚Soziale Gerechtigkeit‘? ….
Gerechtigkeit ist sehr wichtig, aber sie besteht aus Verhaltensregeln für den einzelnen. Man kann sich gerecht oder ungerecht verhalten (handeln). Aber Dinge wie die Verteilung der Einkommen können durch keine Verhaltensregel für das Individuum gelenkt werden.

Es ist genauso unsinnig, jemanden für die Einkommensverteilung verantwortlich zu machen wie jemanden für den Gesundheitszustand der Leute oder für ihre Dummheit oder den Mangel an Schönheit verantwortlich zu machen. Wir verdanken unseren Reichtum einem Preissystem, das den Menschen sagt, was sie tun sollen. Und diese Preise sind die Quelle der Einkommen. Preise aber, die den Menschen sagen, was sie tun sollen, können nicht mit irgendwelchen Verdiensten zusammenhängen. Sie müssen unterschiedlich sein. Wir haben entdeckt (nicht erfunden!), daß die beste Methode zur Erledigung unserer Angelegenheiten die Teilnahme an einem Spiel ist, das teilweise aus Glück, teilweise aus Geschicklichkeit besteht. Wenn wir aber das Spiel akzeptiert haben, weil es effizient ist, können wir hinterher nicht sagen, seine Ergebnisse seien ungerecht. Solange niemand betrügt, gibt es in diesem Spiel nichts Ungerechtes. Auch dann nicht, wenn man in diesem Spiel verliert.“

Friedrich August von Hayek

Zitate-Samlung – Teil 9

Soziale Gerechtigkeit

„Aus der Tatsache, daß die Menschen sehr verschieden sind, folgt, daß die gleiche Behandlung zu einer Ungleichheit in ihren tatsächlichen Positionen führen muß und daß der einzige Weg, sie in gleiche Positionen zu bringen, wäre, sie ungleich zu behandeln. (…) Und während wir, wie in einem Spiel, recht daran tun, darauf zu bestehen, daß es fair ist und daß niemand betrügt, wäre es unsinnig zu verlangen, daß die Ergebnisse für die verschiedenen Spieler gerecht sein sollen. Notwendigerweise werden sie zum Teil von der Geschicklichkeit und zum Teil vom Glück bestimmt sein.“

„Niemand kann sich wirklich um alle anderen kümmern. Die Verantwortungen, die wir übernehmen können, müssen immer partikulär sein, sie können nur jene betreffen, von denen wir konkrete Tatsachen wissen und mit denen wir uns entweder durch Wahl oder durch besondere Umstände verbunden fühlen. Es gehört zu den fundamentalen Rechten und Pflichten eines freien Menschen, zu entscheiden, welche und wessen Bedürfnisse ihm am wichtigsten erscheinen.“

„Es ist eine der großen Tragödien unserer Zeit, daß die Massen glauben, ihren hohen Lebensstandard dadurch erreicht zu haben, daß sie die Reichen heruntergezogen haben und daß sie fürchten, die Erhaltung oder Entstehung einer wohlhabenden Klasse würde ihnen etwas nehmen, das sie sonst bekämen und als ihr Recht ansehen.“

„Weder haben wir das Recht, auf Kosten anderer großzügig zu sein, noch liegt im Altruismus irgendein Verdienst, wenn er erzwungen ist.“

Friedrich von Hayek

So kann man sich täuschen…

„Mit Westerwelle kommt eine Figur an die Spitze, die schon seit 20 Jahren in Bonn/Berlin agiert, von der aber keiner sagen kann, wer er eigentlich ist. Er löst Befürchtungen aus, aber keine Begeisterung. War bisher ein deutscher Provinzpolitiker. Westerwelle kann weder englisch noch französisch. Er ist ein Politiker ohne Ausstrahlungskraft und Charisma. Hervorgetan hat Westerwelle sich durch einen unbändigen Aktionismus, Hektik, Betriebsamkeit, Show-Geschäft, eine Arbeitswut und Omnipräsenz, Alleskönnerei. Westerwelles Einzug ins Außenministerium sehen seine künftigen Untergebenen mit einiger Beklemmung entgegen. Aber sie rechnen damit, dass der außenpolitische Dilettant ohne den Apparat überhaupt nicht zurande kommen kann.“

Huch… sorry, da hab ich den Namen wohl einfach mal ausgetauscht… ursprünglich stand statt Westerwelle nämlich Genscher in dem Text. Woher der stammt? Der SPIEGEL plante im Frühjahr 1974 ein Titelstück über den Neuling im Amt. In einem Konzeptpapier, in dem die Bonner Redakteure in Kurzform ihre Ansicht über Genscher notierten, fand man das obenstehnd geschriebene. Natürlich mit Genscher statt Guido….

Fazit: Nicht vorverurteilen, sondern die Chance geben…

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,659648,00.html

Zitate-Sammlung – Teil 8

Die Lösungen für die Nr-1-Probleme der Menschheit, sind denkbar einfach, sagen sie:

– Schweinegrippe: Impfstoff für alle, gratis

– Boni für Banker: verbieten

– Wirtschaftskrise: Geld drucken

– Klimaerwärmung: CO2 drosseln.

Würde die Welt tatsächlich derart simpel funktionieren, wie uns die Politiker weismachen wollen, hätten wir paradiesische Zustände.

(Arlesheim Reloaded. Mäuse schultern Elefanten. – Die Einfalt der Politiker)

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